Fotos und Berichte vom bisherigen Projektgeschehen findet Ihr unter Rückblick.
Da ein solch umfassendes Vorhaben wie das Projekt Lebensdorf nicht von heute auf morgen „fertiggestellt“ werden kann, gibt es einen Stufenplan uber mehrere Jahrzehnte hinweg. Diese Gliederung ist jedoch nicht als starre Vorgabe anzusehen, sondern als dynamisch veranderbare Orientierungshilfe. Die Phasen sind nicht immer direkt von einander abtrennbar, ab 2012 vollziehen sich alle Entwicklungen zeitlich nicht immer hintereinander, sondern auch parallel.
Im Jahr 2000 entstand Ronnys Vision vom "Projekt Regenwurm", die er dann fur die Umsetzung zu einem gut durchdachten Projekt-Fahrplan mit funf Phasen ausarbeitete.
2002 startete er seine "PermaKultTouren" mit der intuitiven Gewissheit, dass dies zur grundlichen Vorbereitung einer 2012 entstehenden Dorfgemeinschaft dienen wurde...
2007 lud Ronny zum ersten Forum ein, um Projektinteressierte zusammen zu bringen.
Phase 1
2007-2012
Der erste große Schritt begann mit dem 1. Forum im Juni 2007, aus dem das Projekt Lebensdorf und die Keimlingsgruppe hervorging. Seitdem gab es viel inhaltliche Arbeit, gemeinsame Entwicklung von Konzepten, Plänen und Strukturen, Öffentlichkeitsarbeit und Durchführung von öffentlichen Treffen, die Integration neuer Menschen, sowie ein möglichst bewusster Prozess des gemeinschaftlichen Gruppenwachstums.
Im November 2008 wurde der gemeinnützige Verein Lebensdorf e.V. gegründet, dessen Hauptaufgabe in der Unterstützung des Aufbaus vom Lebensdorf besteht.
2010 hat sich die Keimlingsgruppe, die sich inhaltlich hauptsächlich mit der Organisation beschäftigt hatte, feierlich aufgelöst. Es entstand der sogenannte Feuerkreis, eine Gruppe von Menschen mit der gemeinsamen Intention und der Selbstverpflichtung, sich dem Projekt Lebensdorf zu widmen, den Prozess zu reflektieren und die Vision umzusetzen.
Im Herbst 2010 wurde das Projektzentrum in Freiburg bezogen. Anfang 2011 wurde das Visions- und Absichtspapier gemeinsam ausformuliert und die Kriteriensammlung für die Landsuche beschlossen.
Aktuelle Vorhaben sind die konkrete Planung der notwendigen Schritte bis zur Phase 2, was größtenteils in den sogenannten Kreativ-Gruppen stattfindet. Dazu gehören vielfältige Besuche anderer Gemeinschaften, das Knüpfen von Kontakten sowie Netzwerkbildung, die Erstellung der Kriterien und die Durchfuhrung der Platzsuche, die Umsetzung eines realistischen Finanzierungsplanes, die Bildung einer festen Kerngruppe und vieles mehr....
Mit dem Bezug des gefundenen Landes durch die Kerngruppe beginnt Phase 2.
Phase 2
Bezug des Lebensdorfplatzes durch die Kerngruppe
Aufbau der Infrastruktur
Schaffung weitgehender Selbstversorgung
Aktive Gestaltung nachbarschaftlicher Beziehungen
Netzwerkausbau
Nachhaltigkeits- und Gemeinschaftsforschung
Vielfätige Einbindung von Interessierten, z.B. durch Praktika, WWOOFing, Forschungsarbeiten, Workshops, Seminare
Phase 3
Schaffung vielfältiger Bildungs- und Beratungsangebote im Bereich Nachhaltigkeit und Heilung
Aufbau von Kindergärten, Schulen und weiterführenden Bildungseinrichtungen
Phase 4
Verstärkte Integration besonders hilfebedürftiger oder sozial herausfordernder Menschen (z.B. Behinderte, psychisch Kranke, traumatisierte Jugendliche, pflegebedürftige Senioren, Flüchtlinge...)
Phase 5
Initiierung + Mitbetreuung weiterer Lebensdörfer + vergleichbarer Projekte
Transfer auf andere (größere) gesellschaftliche Kontexte