Die Gleichwertigkeit aller Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrem Alter, ihren geistigen und körperlichen Fähigkeiten und ihren seelischen und körperlichen Erkrankungen und Behinderungen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Hieraus folgt, dass uns ein gleichberechtigtes Miteinander aller Individuen sehr wichtig ist. Wir sind uns jedoch darüber im Klaren, dass Gleichberechtigung nicht bedeuten kann: Gleiches Recht für alle. Denn nicht alle haben die gleichen Bedürfnisse, den gleichen Bedarf und die gleichen Maßstäbe. Darum betonen wir, dass alle Bedürfnisse der einzelnen Menschen gleichwertig nebeneinander stehen und die Gemeinschaft bestmöglich versucht, diese zu erfüllen. Auch wenn dies nicht immer möglich sein wird, drückt sich in der Anerkennung des Bedürfnisses der grundlegende Respekt gegenüber jeder Person aus.
Über den Wunsch nach Gleichberechtigung hinaus wollen wir bestehende Ungleichheiten hinsichtlich der Partizipation am Projekt Lebensdorf abbauen. Dies könnte z. B. über Hilfestellungen wie Quoten, Redezeiten, Sonderregelungen etc. geschehen.