Grundprinzip 3:
Auf konstruktive Auseinandersetzung mit Gemeinschaftsbildung und Beziehungsprozessen wird große Sorgfalt gelegt.


In der Gemeinschaftsbildung sehen wir eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe in einer Zeit fortgeschrittener Entfremdung und Individualisierung, die zwar viele persönliche Freiheiten bringt, jedoch auch viele Menschen verunsichert und haltlos macht. Gemeinschaftsbildung, die auf Freiwilligkeit aller Beteiligten beruht, kann unserer Meinung nach wertvollen sozialen Rückhalt zur Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung individueller Freiheiten bieten.

Um die Beziehungsprozesse, die nicht nur bei intentionaler Gemeinschaftsbildung, sondern bei jeglicher sozialer Interaktion bewusst und unbewusst ablaufen, möglichst gewinnbringend für alle Beteiligten zu gestalten, widmen wir diesem Themenfeld große Aufmerksamkeit. Insbesondere befassen wir uns lösungsorientiert mit Konflikten: Wir üben uns in Konfliktlösungsmethoden und -strategien, möglichst schon bevor Konflikte in Streit ausarten. Die Auseinandersetzung mit Kommunikationsprozessen richten wir auf eine Stärkung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens hin aus, was wiederum sozial verträgliche, individuelle Entfaltungsmöglichkeiten begünstigen sollte.